Gut 50.000 Demonstranten werden zum Castorprotest im Wendland erwartet – ziemlich viele hungrige Mägen. Doch die Protestküchen sind gut vorbereitet.

Schwerter zu Kochlöffeln: Prostestkoch Wam Kat (rechts) und sein Mitstreiter Rijn im Camp X-tausend-mal-quer im Wendland – bevor das große Kochen anfing Foto: Timo Vogt / randbild
Kartoffelpüree mit gebackenem Fenchel und Salat ist Wam Kats “Wendland Spezial”. “Wenn du das gegessen hast”, sagt der Protestkoch, “dann bist du so satt, dass du nie wieder aufstehen willst.” Der Holländer kocht für das Kollektiv Rampenplan im X-tausendmal-quer-Camp in Gedelitz, wenige Kilometer vom Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll entfernt. Dort also, wo vor allem die Sitzblockierer übernachten werden. Seine Gerichte sollen die Demonstranten lang anhaltend sättigen, sie sollen lange durchhalten können.

